Sehr gut besuchte Regionalversammlung in Moosburg

Presseartikel Freisinger Tagblatt

MITGLIEDERVERSAMMLUNG DER FREISINGER BANK IN MOOSBURG
Das Ziel dieses Jahres lautet: eine Milliarde
                                                                                    VON MARIA MARTIN
Aufsichtsratsvorsitzender Richard Bauer begrüßte mehrere hundert Gäste in der
Moosburger Schäfflerhalle. Mam
Moosburg – Eine erfolgreiche Bilanz und ein gutes Betriebsergebnis
für das Jahr 2017 präsentierten die beiden Vorstände der Freisinger
Bank, Reinhard Schwaiger und Karl Niedermaier, jetzt bei der
Mitgliederversammlung in Moosburg. Den Herausforderungen der
anhaltenden Niedrigzinsphase habe man sich gestellt. Die Bank sei
sich aber auch ihrer Verantwortung gegenüber dem Mittelstand und
den Menschen in der Region bewusst, sagte Aufsichtsratvorsitzender
Richard Bauer, der in der Schäfflerhalle mehrere hundert Gäste
begrüßte.
Dass es gelungen sei, das Geschäftsjahr 2017 mit 969 Millionen Euro
und einem Zuwachs von sechs Prozent abzuschließen, sei großer
Ansporn, die Bankanlagen in diesem Jahr sogar auf eine Milliarde
Euro anwachsen zu lassen, betonte Schwaiger. Die Freisinger Bank

weise ein aufsichtsrechtliches Eigenkapital von mehr als 121
Millionen Euro auf. Das sei „sehr solide und ein gutes Fundament“.
Bereits heute erfülle das Haus mit dieser Ausstattung die hohen
Anforderungen an das Eigenkapital, die eigentlich erst 2019 erfüllt
sein müssten. Kundengeschäft fängt Zinsverlust auf
Das Kundenanlagenvolumen stieg ebenfalls an – und zwar um vier
Prozent auf 1,23 Milliarden Euro. Auch beim Kundenkreditvolumen
vermeldete Schwaiger ein Plus. Dieses sei im Vergleich zum Vorjahr
um 8,4 Prozent gestiegen und belaufe sich aktuell auf 683 Millionen
Euro. Mit diesem Volumen gelinge es der Bank, die Zinsflaute zu
kompensieren. Auch in Zukunft stelle der Kreditzuwachs ein
Grundelement in der Zielsetzung der Bank dar.
Das Kundenvolumen mit insgesamt zwei Milliarden Euro sei schon
ein „ordentliches Ergebnis“, sagte Schwaiger in Richtung der
Mitarbeiter, die diese Erfolgszahlen erarbeitet hatten. Nach der
Verschmelzung der Bank mit der Freisinger Versicherungsdienst
GmbH im vergangenen Jahr seien auch die Provisionserträge um 100
000 Euro gestiegen.

Nähe zum Kunden trotz Schalter-Flaute
Nach den Informationen zu den Zahlen zum Geschäftsjahr 2017
informierte Karl Niedermaier ausführlich über die notwendigen
Anpassungen in den Filialstrukturen zu Beginn des Jahres 2018.
Durch die intensive Nutzung des Online-Banking durch die Kunden
gingen die Schaltergeschäfte zurück. Allerdings wolle man auch die
Nähe zum Kunden beibehalten und in der Fläche bleiben, betonte
Niedermaier. Mit vier neuen Beratungscentern in Moosburg, Eching,
Freising und Allershausen werde man weiterhin in der Region
verankert sein.
Seit Jahresbeginn bietet die Freisinger Bank auch eine eigene
Immobilienabteilung. Man höre immer nur von positiven Zahlen,
Zuwachs und sehr guten Bilanzen. Warum es dann die
Gebührenerhöhung brauche, die kürzlich erfolgt sei, monierte ein
Zuhörer. Das sei eine gewisse Risikovorsorge, um das Gesunde und
das Eigenständige der Volksbank auch in Zukunft zu erhalten,
erklärte Schwaiger. Die Niedrigzinspolitik der Europäischen
Zentralbank sei eine hohe Belastung. Die Bank brauche ein stabiles
Eigenkapital, um den Kunden Sicherheit garantieren zu können